Meridiane

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kann Krankheiten schon in verschiedenen Vorstadien anhand von Puls- und Zungendiagnostik, des Gemütszustandes oder überschwänglicher Emotionen erkennen. Diese zeigen sich in den Meridianen nach länger andauerndem Energiemangel, schon lange bevor die ersten körperlichen Symptome auftreten.

Der harmonische Fluss der Lebensenergie (Qi) innerhalb der Meridiane führt dem Gewebe und den Organen feinstoffliche Energie zu und ist mit dem Blutkreislauf vergleichbar, der alle Körperbereiche mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Solange genügend Lebensenergie durch die Meridiane fließt, befinden sich der physische und der feinstoffliche Körper eines Menschen in Balance.

Es gibt zwölf Hauptmeridiane und acht außergewöhnliche Meridiane - auch "Wundermeridiane" genannt. Sie alle bilden ein energetisches Netzwerk, das oberflächliche und tiefe Regionen des Körpers verbindet und deren Gesamtregulation dient. Innerhalb der Energiekreisläufe gibt es ständige Wechselwirkungen, ein permanentes Ausgleichen und Gegenregulieren von auf- und absteigenden Energiestömen (Yin und Yang).

Auf den Meridianen befinden sich die sogenannten Akupunktur-Punke, an denen die Lebensenergie an die Körperoberfläche gelangt. An jenen Punkten werden Impulse durch Akupunkturnadeln oder Engelsymbole gesetzt, um einen optimalen Energiefluss wiederherzustellen.